Spekulationen um Playstation 4

16.Januar 2012 | Posted by Otto |
© jaymast - Fotolia.com

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Für manch einen Konsolenliebhaber wird wohl die Einführung der PlayStation vor über einem Jahrzehnt eine Revolution auf dem Sektor der Konsole bedeutet haben. Seit dem erobert Sonys Playstation trotz Konkurrenz von xBox und Konsorten den Markt und gilt nach wie vor als Vorreiter innovativer Ideen, was die Umsetzung neuer Möglichkeiten in diesem Bereich betrifft. So warten nun viele leidenschaftliche “Daddler” auf die neue PlayStation4.

Auch wenn es noch keinerlei offizielle Stellungnahmen zu der heiß erwarteten Konsole gibt, so kursieren doch bereits Gerüchte über die möglichen neuen Features, mit denen sie begeistern wird. Das einzige, was gewiss gesagt werden kann, ist die Tatsache, dass Sony sich laut Aussagen des Exekutive-Vice-President of Technology im Bereich des Gaming-Sektors intensiv mit innovativen Technologie im Bereich der Halbleiter beschäftigen. Das heißt soviel wie Super-HD mit einer Auflösung von 4.000 bis 8.000 Pixel, bei Bildwiederholraten von über 300. Hierbei sollen Silikon-Designs lange Latenzzeiten verhindern.

Also ist es nicht unwahrscheinlich, dass dieser Forschungsstand bei der Entwicklung der neuen PlayStation4 Berücksichtigung finden wird. Auch im Bereich der Sensor-Technologie sollen die haptischen Möglichkeiten in den Spielsteuerungs-Prozess besser und sensibler als je zuvor eingebunden werden. So hat Sony bereits ein Patent auf einen biometrischen Controller, der den Gesichtsausdruck des Spielers interpretieren und nach entsprechender Auswertung in den Avatar integrieren soll. Auch die Körperwärme könnte unter Umständen gemessen und in die Steuerung einbezogen werden.

Wie auch immer die tatsächliche PlayStation4 am Ende aussehen und welche neuen Funktionen sie mitbringen wird: Die Spielerfreunde haben bereits jetzt eine Menge Material zu wagemutigen Spekulationen und dürfen sich geduldig darauf freuen, am Ende eines der neuen PlayStation4 Modelle in den Händen halten zu dürfen.

Im Test: Ratchet & Clank All 4 One

19.Dezember 2011 | Posted by Otto |

Ratchet und Clank sind zurück, in einer Multiplayerversion für vier Spieler_innen. Die Helden Lombax Ratchet und der Roboter Clank müssen sich in “All 4 One” mit ihrem Erzfeind Dr. Nefarious zusammentun und gemeinsam gegen die neuen Gegner kämpfen. Denn die Rivalen sind im so genannten Creature Collector gefangen, nachdem der Plan von Dr. Nefarious, die Helden zu vernichten schief ging. Es können hier also vier miteinander spielen, zu besetzen ist neben Ratchet, Clank und Dr. Nefarious noch Präsident Qwark. Das Spielprinzip hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel geändert. Es wird gesprungen, mit Feinden gekämpft, Bosskämpfe ausgetragen und Rätsel gelöst. Dieses Mal kommt es außerdem auf Teamarbeit an, die Mitspieler_innen müssen sich immer wieder gegenseitig helfen. Zum Beispiel müssen die Partner_innen beim Rätselraten Schalter umlegen, damit sich noch eine Tür öffnet, manche Abgründe konnen nur gemeinsam überwunden werden und auch im Kampf werden die Waffen am stärksten, wenn von mehreren Spieler_innen auf ein Ziel gefeuert werden. Auch der selbstironische und charmante Humor des Spiels wird gewahrt und der Spielspaß ist weiterhin hoch. Zu bemängeln ist, dass durch die erhöhte Kameraposition zwar alle Spieler_innen zu sehen sind, dadurch aber auch die Steuerung weniger präziser ist, als bei den Vorgängern. Außerdem kann die Version auch grafisch nicht ganz mithalten. Vor allem bei schnellen Szenen ist das Bild oft nicht mehr so scharf. Trotzdem macht das Spiel dank des Mehrspieler-Modus großen Spaß. Es kann natürlich auch allein gespielt werden.

 

Was war neu bei der gamescom?

16.August 2011 | Posted by Jenke |

Gamescom, Quelle: Von jstyle.de / Flickr

Die Kölner Spielemesse Gamescom fand auch in diesem Sommer statt. Leider fiel die Ausbeute diesmal etwas mager aus. Es scheint, als würde in der Spiele-Branche zur Zeit eine Krise vorherrschen. Nur

wenige Neuheiten wurden präsentiert. Dafür gibt es eine Menge Spiele, die Nachfolger von großen Namen sind. Fast jeder Titel trägt ein „2.0“ hinter sich. Auch scheint der Trend hin zu Online-Spielen zu gehen.

Bestes Beispiel: Age of Empires Online. Das Ganze ist ein recht mickriger Nachkomme des Klassikers Age of Empires. Einziger Unterschied ist, dass man jetzt online zockt – und zwar gratis. Microsoft kassiert nur, wenn jemand die Premium-Pakete dazukauft. Diese kosten 20 Euro und beinhalten auch das 10 Euro teure Szenario „Verteidigung Kretas“. Das Spiel ist auf den Single-Modus ausgerichtet und bietet insgesamt eine Spielzeit von 40 Stunden. Für einen richtigen Gamer nicht grade viel. Die Frage ist auch, inwieweit man Lust hat, ein altbekanntes Spiel noch einmal durchzuzocken.

Ein weiterer Nachfolger auf dem Gebiet der Klassiker ist Anno 2070. Es tritt in die Fußstapfen seines Vorgängers Anno 1404. Dieses Spiel war im Orient angesiedelt. Anno 2070 findet nun in der Tiefsee statt – warum auch nicht, schließlich müssen Kämpfe unter Wasser ja wohl möglich sein.

Anno 2070 ist wieder mal ein Aufbaustrategiespiel, wobei es gilt, verschiedene Fraktionen, beispielsweise die „Techs“, zufrieden zu stellen. Von diesen erhält man dann im Gegenzug revolutionäre Produkte und Technologien. Klingt nicht sehr spannend, ist es auch nicht.

Ein Spiel, auf das man sich hingegen freuen kann, ist Assassin’s Creed – Revelations. Zwar auch nur Spross einer bekannten Reihe von Vorfahren, jedoch mit unglaublich guter Grafik, verbesserter Steuerung und einer spannenden Weiterführung der Geschichte des Meuchelmörders Ezio.

Social Games und ihre Tücken

12.August 2011 | Posted by Jenke |
Beim Social gaming von bcymet/Flickr.com

Beim Social gaming von bcymet/Flickr.com

Social games machen derzeit einen elementaren Teil der social communitys aus. Sei es bei Facebook, StudiVZ oder mittlerweile auch Google+. Überall gibt es social games und kaum jemand ist davor geschützt bzw. kann die Finger davon lassen.

So gibt es massenweise Spiele bei denen man sich nach und nach etwas aufbaut und mit seinen Freunden tauschen bzw. konkurrieren kann. Nennenswert wären da beispielsweise die große Anzahl an Bauernhof-Spielen. Man ist Bauer, sät Samen und kann sie nach einer bestimmten Stunden oder Tagesanzahl ernten und so Geld scheffeln und weitere Pflanzen pflanzen. Später bekommt man weitere schöne Dinge wie etwa eine dekorative Parkbank oder einen praktischen Traktor, der mehrere Felder gleichzeitig pflügen kann. Nachteil der ganzen Sache ist es, dass man ab einem bestimmten Punkt reales Geld in das Spiel stecken muss, wenn man wirklich konkurrenzfähig bleiben will. Außerdem wird vom Spiel auch gefordert neue Freunde zu werben um sein eigenes Feld vergrößern zu können.

Diese Form von social games kritisiert der Spieledesigner Ian Bogost stark. Er sagt, dass diese die eigenen Freunde zur Ware machen würden und unter Druck setzen. Um die Nachteile der social games aufzuzeigen und nicht bloß einen nüchternen Vortrag zu halten programmierte er selbst eins.

Bei CowClicker handelt es sich um eine Wiese voll mit Kühen die man nacheinander anklicken muss. Damit wäre das Spielprinzip auch schon erklärt. Dieses Spiel fand mehrere Anhänger bei Facebook und wurde dort auch ernsthaft gespielt. Nun steht dieses Spiel vor dem Ende, da Ian als Entwickler ankündigte, dass die Apokalypse eintreffen wird. Diese sei nur aufzuhalten wenn die Spieler reales Geld überweisen um die Kuhgötter zu besänftigen. Dort zeigt sich erschreckend wie ernst das Spiel genommen wir und wie mehrere Nutzer für quasi nichts reales Geld überweisen und somit keine Kosten scheuen.

Bogost Ziel war es mit diesem Spiel Zweifel zu säen und es hoffentlich zu schaffen, dass sich zumindest einige User und Experten Gedanken um diese Art von Spielen machen.

Spielen in 3D

4.August 2011 | Posted by Frank |

Im Kino sind die Filme in 3D zurzeit sehr im Trend. Im Bereich der Videospielplattformen lässt dieser Erfolg jedoch auf sich warten. Dies erscheint etwas paradox, da doch gerade Videospiele die beste Voraussetzung für den 3D Effekt bieten. Durch diesen Effekt erhofft man es sich ins Spiel hinab tauchen zu können und sich somit mehr mit der Spielfigur identifizieren zu können und somit Teil des Spiels zu werden. Die Vorstellung World of Warcraft in 3D zu spielen und dabei in die schönsten Welten abzutauchen klingt dabei schon sehr verlockend. Warum lässt der Schritt zur 3D Technologie im Bereich der Videospiele also so lange auf sich warten?

Ein Grund dafür ist sicherlich ein Teufelskreis aus dem man sehr schwer entkommen kann. So gibt es sicherlich schon genügend 3D Technologie auf dem Markt die auch ganz gut funktioniert jedoch recht teuer ist. Doch an der Hardware mangelt es da nicht. Viel mehr scheint es an den Inhalten zu scheitern. So gibt es derzeit noch nicht viele Spiele die den 3D Modus wirklich nutzen und dies in einer vielversprechenden Grafik wiedergeben. Also wollen die Kunden die 3D-tauglichen Fernseher erst kaufen, wenn sich diese auch lohnen da es genügend Spiele (und auch DVD’s) gibt. Die Hersteller entwickeln und vermarkten jedoch erst so richtig die Hardware wenn die Leute die Technologie kaufen.

Ein schwierigen Schritt wagte damals Nintendo mit seiner Nintendo 3DS, welche sich nur mäßig verkaufte und erst nach deutlicher Preissenkung einen annehmbaren Umsatz erzielte. Jedoch sollen zum Weihnachtsgeschäft neue Spiele im 3D Modus wie unter anderem Mario und Zelda kommen, welche dann auch den Kauf der Konsole weiterentwickeln sollen.

Am meisten muss man sicherlich hoffen, dass die Entwickler mutig sind und sich an diese Technologie herantrauen damit sich der Markt langsam entwickeln kann. Wenn es dann genügend Spiele gibt und einen guten 3D Fernseher und dieser die richtige Präsentationsmöglichkeit auf einer Messe bekommt, dann wird sich der “wow” Effekt einstellen und die Leute auch zu den Geräten greifen lassen.