The Secret World

5.September 2011 | Posted by Frank |
Auf der gamescom, Foto  von docice2/flickr.com

Auf der gamescom, Foto von docice2/flickr.com

Auf der gamescom in Köln wurde ein weiteres Spiel präsentiert was zu den Ausnahmen gehört, da es sich um Kein Sequel handelt. Viel mehr geht es dem Trend nach, der zurzeit sowieso ganz groß im Kommen ist, wie die gamescom verrät. So handelt es sich um ein Online Spiel, was ähnlich wie World of Warcraft auf CD erhältlich sein soll und dann auf CD erworben werden kann. Das Spiel heißt “The Secret World” und hat einen wirklich interessanten Grundgedanken. Genauso interessant ist auch die Entwicklungsgeschichte des Spiels, da es mittlerweile schon seit 2007 beworben wird. Nun ist das Spiel für April 2012 angekündigt, weist aber jetzt auch schon einen großen Andrang auf. Für diesen Freitag ist eine neue Registrierung für die Betaphase geplant und daran dürften viele interessiert sein.

Beim Spiel geht es darum, dass alles wahr und alles möglich ist. So folgt es dem Grundgedanken “Was wäre wenn jeder Mythos und jedes Gerücht wahr wäre?” und genau das ist es in dem Spiel. So gibt es drei große Gruppierungen die gegeneinander agieren und um die Weltherrschaft duellieren. Dabei handelt es sich natürlich um niemand geringeren als um die Tempelritter, die Drachen und natürlich die Illuminaten. So hat man bei dem Spiel die Chance offene und riesige Schlachten durchzuführen, kann aber genauso auch Rätsel lösen und sich Dinge anschauen. Somit spricht dieses Spiel auch Strategiefans an und lässt sie voll auf ihre Kosten kommen.

Interessant dabei ist auch, dass man niemanden vertrauen kann und selbst die eigenen Leute einen hintergehen können und berauben oder angreifen können. Somit muss man immer auf der Hut sein und kann nicht einmal seinem treuen Kumpanen voll vertrauen und darf sich nie zu sicher sein.

Was war neu bei der gamescom?

16.August 2011 | Posted by Jenke |

Gamescom, Quelle: Von jstyle.de / Flickr

Die Kölner Spielemesse Gamescom fand auch in diesem Sommer statt. Leider fiel die Ausbeute diesmal etwas mager aus. Es scheint, als würde in der Spiele-Branche zur Zeit eine Krise vorherrschen. Nur

wenige Neuheiten wurden präsentiert. Dafür gibt es eine Menge Spiele, die Nachfolger von großen Namen sind. Fast jeder Titel trägt ein „2.0“ hinter sich. Auch scheint der Trend hin zu Online-Spielen zu gehen.

Bestes Beispiel: Age of Empires Online. Das Ganze ist ein recht mickriger Nachkomme des Klassikers Age of Empires. Einziger Unterschied ist, dass man jetzt online zockt – und zwar gratis. Microsoft kassiert nur, wenn jemand die Premium-Pakete dazukauft. Diese kosten 20 Euro und beinhalten auch das 10 Euro teure Szenario „Verteidigung Kretas“. Das Spiel ist auf den Single-Modus ausgerichtet und bietet insgesamt eine Spielzeit von 40 Stunden. Für einen richtigen Gamer nicht grade viel. Die Frage ist auch, inwieweit man Lust hat, ein altbekanntes Spiel noch einmal durchzuzocken.

Ein weiterer Nachfolger auf dem Gebiet der Klassiker ist Anno 2070. Es tritt in die Fußstapfen seines Vorgängers Anno 1404. Dieses Spiel war im Orient angesiedelt. Anno 2070 findet nun in der Tiefsee statt – warum auch nicht, schließlich müssen Kämpfe unter Wasser ja wohl möglich sein.

Anno 2070 ist wieder mal ein Aufbaustrategiespiel, wobei es gilt, verschiedene Fraktionen, beispielsweise die „Techs“, zufrieden zu stellen. Von diesen erhält man dann im Gegenzug revolutionäre Produkte und Technologien. Klingt nicht sehr spannend, ist es auch nicht.

Ein Spiel, auf das man sich hingegen freuen kann, ist Assassin’s Creed – Revelations. Zwar auch nur Spross einer bekannten Reihe von Vorfahren, jedoch mit unglaublich guter Grafik, verbesserter Steuerung und einer spannenden Weiterführung der Geschichte des Meuchelmörders Ezio.

Reboot von Games-Helden

11.August 2011 | Posted by Jenke |
Lara Croft von max_thehitman96/Flickr.com

Lara Croft von max_thehitman96/Flickr.com

Die Erneuerungen bei den Games-Helden wurden bei der diesjährigen E3-Messe heiß erwartet. Und wie es scheint, das Warten hat sich gelohnt. So trat die Figur Lara Croft wankend durch eine dunkle

Höhle in den Vordergrund des Gameplay-Videos und wirkte so gar nicht wie die alte Lara. Sie zeigte Schwäche, beinahe hätte man sie als zart bezeichnen können. Doch nur beinahe, denn schließlich ist Lara Croft, Lara Croft. Der Entwickler Crystal Dynamics schildert in der neuen Serie Tomb Raider die Anfänge der beliebten Archäologin. Die 21-jährige Lara ist noch gar nicht die, die man aus den früheren Spielen kennt. Sie kommt gerade vom Studium und ist eher vorsichtig, als abenteuerlustig. Ihr Schiff, auf dem sie sich befindet, erleidet eine Schiffbruch und Lara strandet auf einer Pazifikinsel, die viele Gefahren birgt. Das Überleben wird für sie zu einem Hauptziel. Noch ist sie nicht die harte Lara, die sich durchkämpft, auch wenn erste Anzeichen sichtbar werden. Um sie wiederzuerkennen, muss sich der Spieler auf die neue Lara einstellen und das Make-Over der Figur zulassen. Die Professorin für Gamedesign an der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf stellt fest, dass sich die Figur der Lara von einer übertriebenen Männerphantasie zu einer starken Frau entwickelt hat. Sie entspricht nun eher dem Bild der Frau, die sich heutzutage in der realen Welt finden lässt. Der Journalist Thomas Nickel fügt hinzu, dass die Erweiterung der Figur notwendig gewesen sei, sonst hätte Lara irgendwann beinahe lächerlich ausgesehen. Die Schlauchartigen Lippen und kantigen Gesichtszüge würden dem Trend dieser Zeit nicht mehr entsprechen. Das Made-Over führt bei diesem Beispiel zu einem erfolgreichen Ergebnis. Nicht so beim Game Bomberman. Hier wurde aus dem bunten Pixelhelden eine düstere Figur mit Maske und Ketten. Der Spieler hat dies nicht akzeptiert und bestraft den Entwickler, indem er das Spiel nicht kauft.