Im Test: Ratchet & Clank All 4 One

19.Dezember 2011 | Geschrieben von Otto |

Ratchet und Clank sind zurück, in einer Multiplayerversion für vier Spieler_innen. Die Helden Lombax Ratchet und der Roboter Clank müssen sich in “All 4 One” mit ihrem Erzfeind Dr. Nefarious zusammentun und gemeinsam gegen die neuen Gegner kämpfen. Denn die Rivalen sind im so genannten Creature Collector gefangen, nachdem der Plan von Dr. Nefarious, die Helden zu vernichten schief ging. Es können hier also vier miteinander spielen, zu besetzen ist neben Ratchet, Clank und Dr. Nefarious noch Präsident Qwark. Das Spielprinzip hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel geändert. Es wird gesprungen, mit Feinden gekämpft, Bosskämpfe ausgetragen und Rätsel gelöst. Dieses Mal kommt es außerdem auf Teamarbeit an, die Mitspieler_innen müssen sich immer wieder gegenseitig helfen. Zum Beispiel müssen die Partner_innen beim Rätselraten Schalter umlegen, damit sich noch eine Tür öffnet, manche Abgründe konnen nur gemeinsam überwunden werden und auch im Kampf werden die Waffen am stärksten, wenn von mehreren Spieler_innen auf ein Ziel gefeuert werden. Auch der selbstironische und charmante Humor des Spiels wird gewahrt und der Spielspaß ist weiterhin hoch. Zu bemängeln ist, dass durch die erhöhte Kameraposition zwar alle Spieler_innen zu sehen sind, dadurch aber auch die Steuerung weniger präziser ist, als bei den Vorgängern. Außerdem kann die Version auch grafisch nicht ganz mithalten. Vor allem bei schnellen Szenen ist das Bild oft nicht mehr so scharf. Trotzdem macht das Spiel dank des Mehrspieler-Modus großen Spaß. Es kann natürlich auch allein gespielt werden.

 

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