
Ubisoft Logo, Quelle: Von GamingShogun / Flickr.com
Dass es wie bei vielen anderen Werken eine passende Geschichte dazu gibt, weiß man bei jedem Buch oder auch bei jeder CD und sogar das neuerdings verhasste Fernsehen erfreut sich an Menschen, die Geschichte schrieben. So auch eben jene von Eric Chahi. Sicherlich wissen viele nichts mit dem Namen anzufangen, weil es wieder einmal ein solches Genie auf seinem Gebiet ist.
Eric Chahi gilt als Vorbild vieler Spieler-Entwickler. Der Franzose ist eine der bekanntesten und kreativsten seines Gebiets. Denn er war der Mensch der in seinem Spielen darauf achtete, dass man das Kino, was man sonst nur auf der Leinwand sah, nun auch auf der Spielekonsole oder vorm Computer selbst zelebrieren konnte. Das äußerte sich in den Zwischensequenzen, die meist wie eine Geschichte erzählt wurde oder aber auch in den verschiedensten Sichtweise beim Spielen. Nun hat eben genau dieser Chahi Ubisoft, einem großen Computerspiele-Hersteller, davon überzeugt ein neues Spiel zu produzieren – natürlich unter seiner Regie. „From Dust“ soll das neue Meisterwerk heißen, in dem der Spieler als Gott fungiert, der Landschaften und anderes umformen und formen kann.
1991 veröffentlichte er sein bekanntestes Spiel: „Another World.“ Ein Exemplar, das zeigte, dass Spiele zu entwickeln eine Kunst sei. In „From Dust“ geht es darum, dass der Spieler die Umwelt so formt, dass es ein Überleben für die Menschen möglich macht. Nach fünf Jahren der Programmierung ist „From Dust“ erhältlich und steht als Download zur Verfügung. Es ist ein Spiel, bei dem man wie als Kind im Sandkasten spielt und Türmchen baut. Nur anders. Hier spielt man mit der Welt, die weitaus einen tieferen Sinn hat, als einen Sandkasten. Und genau das machen die Spiele von Chahi aus – die versteckte Intention.
