Vorgestellt: Uncharted 3

21.November 2011 | Geschrieben von Frank |

Spiele, die einen Menschen in einem Bann der Realität werfen und Action wahrhaftig macht, gibt es nur wenige auf dem deutschen Spielemarkt. Meistens verhält sich es mit dem Spielen nach dem folgenden Raster: Ist die Geschichte gut, ist die Grafik und die Action die man dann erleben kann, schlecht. Ist dagegen die Grafik und die Action packend, hängt’s meist an der Geschichte und der inhaltlichen Bedeutung, der dem Spiel zugetragen wird. 

Uncharted 3: Drake’s Deception” ist allerdings genau so ein seltenes Spiel, in dem man das Zeitgefühl total vergisst und sich der Dimension des Spielens völlig hingibt. Kaum ist ein Level geschafft, fragt man sich, wie lange man denn jetzt überhaupt dem Actionspiel sich hingegeben hat. Ein Blick auf die Uhr später und das Zeitgefühl sagt nichts Gutes, denn die Zeit des Spielens verging im Flug, dir Uhrzeit sagt aber schon längst kurz nach Mitternacht an. Fünf Stunden gespielt. 

Und es ist in dem Moment auch nicht übertrieben, wenn man sagt, dass der Benutzer oder der Action-Held, das trifft es für das Spiel wohl schon eher, in einem Bann gezogen wird und die Zeit völlig vergisst. Da Spiel gibt von seinem Storyboard ordentlich etwas her, man erlebt die Geschichte spielerisch und wird audiovisuell auf höchstem Niveau zugedröhnt, so dass Zudröhnen hier an keinem Buchstaben negativ gemeint ist. 

Es funktioniert technisch makellos und ist angelehnt an den Indianer Jones und erinnert ein wenig an das Actionkino der 80er. Indianer Jones ist in diesem Spiel allerdings zeitgenössischer und Nathan Drake muss so ziemlich durch jede Eskapade, die eine Actionherausforderung für seinen Helden zu bieten hat. 

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